Montag, 20. August 2012

Inzens-Pong



Dem „romulanischen Rauchfaß“ muß ich doch gleich etwas entgegensetzen, ich kann sowas nämlich nicht gut aushalten ;). Hier hatte ich mich schon mal an dem Thema abgearbeitet:
Wenn man denkt, wieviel Arbeit und Liebe in solchen Dingen steckt und wie schön sie sind! Beeindruckend finde ich gegenüber heutigem sakralen Gerät, bei dem der Künstler mitunter so reduziert ist, daß er sogar noch die Gesetze der Zweckmäßigkeit grob vernachlässigt und Dinge wegläßt, die unbedingt gebraucht werden – wie etwa bei einem Leuchter den Fuß (merke: etwas Unzweckmäßiges ist per se niemals gutes Design) –, daß die Künstler, die früher sakrale Bauwerke und Geräte schufen, oft auch Stellen schön gestalteten, die man gar nicht sieht oder sehen kann. Es gibt Sakramentsnischen, die wie die zugehörige Kirche eine fein gemeißelte gotische Decke haben. Man sieht sie nicht – sie wäre nur zu ertasten, falls jemand so etwas täte –, aber sie ist da, zur Ehre Gottes.
Außerdem ist es auch noch eine wiederkehrende Freude für die Ministranten, solch wunderschöne Dinge in die Hand nehmen und gebrauchen zu dürfen – auch zur Ehre Gottes.

Kommentare:

Admiral hat gesagt…

Ich WUßTE, daß Du schnellstmöglichst Antwortest. :-)

Braut des Lammes hat gesagt…

smile – das war wirklich schnellstmöglich. Das Thema liturgisches Gerät ist aber auch reizvoll.