Samstag, 15. September 2012
Samstag, 8. September 2012
Messbuch und Rubriken: Befugnisse von Kommunionhelfern
Fr. Z. Beschäftigt sich auf seinem Blog mit einer Leserfrage, bei der es darum geht, ob ein Laie die Eucharistie vom Tabernakel zum Altar bringen darf.
Die "Grundordnung des römischen Messbuches - Vorabpublikation zum Deutschen Messbuch (3. Auflage)" [1] legt fest (Hervorhebungen und Kursivschrift von mir):
162. Beim Austeilen der Kommunion können etwa anwesende andere Priester dem Zelebranten helfen. Wenn solche nicht zur Verfügung stehen und die Zahl der Kommunikanten sehr groß ist, kann der Priester außerordentliche Kommunionhelfer zu seiner Unterstützung hinzuziehen, d. h. einen ordnungsgemäß beauftragten Akolythen oder auch andere Gläubige, die damit ordnungsgemäß betraut wurden.Im Notfall kann der Priester auch geeignete Gläubige für den Einzelfall beauftragen.
Die liturgischen Dienste haben nicht eher zum Altar zu treten, bevor nicht der Priester die Kommunion genommen hat, und sie haben immer das Gefäß, in dem die Gestalten des Allerheiligsten Sakraments zum Austeilen an die Gläubigen enthalten sind, aus der Hand des Zelebranten entgegenzunehmen.
163. Nach der Kommunionausteilung trinkt der Priester den konsekrierten Wein, der gegebenenfalls übrig geblieben ist, selbst sofort und vollständig am Altar aus. Die konsekrierten Hostien aber, die übrig geblieben sind, verzehrt er entweder am Altar oder trägt sie zu dem für die Aufbewahrung der Eucharistie bestimmten Ort.
Dieser Passus hat mich etwas überrascht, da es in meiner Gemeinde gang und gäbe ist, daß der Priester am Altar stehen bleibt und der Kommunionhelfer (m/w) beim Agnus Dei einen weiteren Kelch aus dem Tabernakel holt und nach der Kommunionausteilung auch wieder zurückbringt.
Diese Stelle sagt uns also folgendes:
1) Kommunionhelfer dürfen die Kommunion nicht aus dem Tabernakel holen. Dies wird nicht direkt gesagt, aber ergibt sich aus dem Umstand, das der Priester zuerst kommuniziert haben muß, bevor der Kommunionhelfer zum Altar treten darf. Im Regelfall wird die zusätzliche Eucharistie vor dem "Seht das Lamm Gottes" herbeigebracht.
2) Es ist die Aufgabe des Priesters die Eucharistie nach der Kommunionausteilung zurück zum Tabernakel zu bringen.
3) Wenn genügend andere Priester bzw. Diakone zur Verfügung stehen, dürfen keine Kommunionhelfer eingesetzt werden.
Ich weiß ja nicht, ob mich mich trauen sollte beim nächsten Termintreffen der Kommunionhelfer und Lektoren (ich gehöre zur letzteren Gruppe) diese Punkte mal anzumerken. Aus der Vergangenheit weiß ich nämlich, daß die Herren und Damen sehr an ihren Pöstchen und Diensten hängen und diese mit Vehemenz zu verteidigen wissen.
--
[1] Die neue „Grundordnung des Römischen Messbuchs“ besitzt vorerst noch keine Rechtsverbindlichkeit. Wird sich aber nächstes Jahr bei Einführung des neuen Meßbuchs ändern. Ich gehe aber hier davon aus, daß sich ein ähnlicher Passus auch in der aktuell gültigen "Allgemeinen Einführung in das Meßbuch" befindet.
Die gesamte Grundordnung kann man hier runterladen.
Die "Grundordnung des römischen Messbuches - Vorabpublikation zum Deutschen Messbuch (3. Auflage)" [1] legt fest (Hervorhebungen und Kursivschrift von mir):
162. Beim Austeilen der Kommunion können etwa anwesende andere Priester dem Zelebranten helfen. Wenn solche nicht zur Verfügung stehen und die Zahl der Kommunikanten sehr groß ist, kann der Priester außerordentliche Kommunionhelfer zu seiner Unterstützung hinzuziehen, d. h. einen ordnungsgemäß beauftragten Akolythen oder auch andere Gläubige, die damit ordnungsgemäß betraut wurden.Im Notfall kann der Priester auch geeignete Gläubige für den Einzelfall beauftragen.
Die liturgischen Dienste haben nicht eher zum Altar zu treten, bevor nicht der Priester die Kommunion genommen hat, und sie haben immer das Gefäß, in dem die Gestalten des Allerheiligsten Sakraments zum Austeilen an die Gläubigen enthalten sind, aus der Hand des Zelebranten entgegenzunehmen.
163. Nach der Kommunionausteilung trinkt der Priester den konsekrierten Wein, der gegebenenfalls übrig geblieben ist, selbst sofort und vollständig am Altar aus. Die konsekrierten Hostien aber, die übrig geblieben sind, verzehrt er entweder am Altar oder trägt sie zu dem für die Aufbewahrung der Eucharistie bestimmten Ort.
Dieser Passus hat mich etwas überrascht, da es in meiner Gemeinde gang und gäbe ist, daß der Priester am Altar stehen bleibt und der Kommunionhelfer (m/w) beim Agnus Dei einen weiteren Kelch aus dem Tabernakel holt und nach der Kommunionausteilung auch wieder zurückbringt.
Diese Stelle sagt uns also folgendes:
1) Kommunionhelfer dürfen die Kommunion nicht aus dem Tabernakel holen. Dies wird nicht direkt gesagt, aber ergibt sich aus dem Umstand, das der Priester zuerst kommuniziert haben muß, bevor der Kommunionhelfer zum Altar treten darf. Im Regelfall wird die zusätzliche Eucharistie vor dem "Seht das Lamm Gottes" herbeigebracht.
2) Es ist die Aufgabe des Priesters die Eucharistie nach der Kommunionausteilung zurück zum Tabernakel zu bringen.
3) Wenn genügend andere Priester bzw. Diakone zur Verfügung stehen, dürfen keine Kommunionhelfer eingesetzt werden.
Ich weiß ja nicht, ob mich mich trauen sollte beim nächsten Termintreffen der Kommunionhelfer und Lektoren (ich gehöre zur letzteren Gruppe) diese Punkte mal anzumerken. Aus der Vergangenheit weiß ich nämlich, daß die Herren und Damen sehr an ihren Pöstchen und Diensten hängen und diese mit Vehemenz zu verteidigen wissen.
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[1] Die neue „Grundordnung des Römischen Messbuchs“ besitzt vorerst noch keine Rechtsverbindlichkeit. Wird sich aber nächstes Jahr bei Einführung des neuen Meßbuchs ändern. Ich gehe aber hier davon aus, daß sich ein ähnlicher Passus auch in der aktuell gültigen "Allgemeinen Einführung in das Meßbuch" befindet.
Die gesamte Grundordnung kann man hier runterladen.
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Donnerstag, 6. September 2012
Papst Benedikt an die Ministranten
Liebe Jugendliche, der Dienst, den ihr treu leistet, erlaubt euch, Jesus Christus in der Eucharistie besonders nahe zu sein. Ihr habt das ungeheure Vorrecht, ganz nahe beim Altar, ganz nahe beim Herrn zu sein.
Seid versichert, wie wichtig dieser Dienst für die Kirche und für euch selbst ist. Möge er euch Anlaß sein, eine tiefe Freundschaft, eine persönliche Beziehung mit Jesus zu begründen. Fürchtet euch nicht, andere die Freude, die euch aus seiner Gegenwart erwächst, fühlen zu lassen! Laßt euer ganzes Leben von dem Glanz des Glückes, das aus dieser Nähe zum Herrn Jesus kommt, erhellen. Und wenn ihr eines Tages den Ruf hört, ihm auf dem Weg zum Priestertum oder zum geweihten Leben zu folgen, antwortet ihm großmütig!
(Papst Benedikt XVI. am 29. August 2012 bei der Generalaudienz in Castel Gandolfo an eine Gruppe französischer Ministranten – Mädchen und Jungen – auf einer Wallfahrt zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus; aus dem Französischen in meiner Übersetzung)
Diese schöne Ansprache richtet sich natürlich eigentlich an die Meßdiener überall auf der Welt. Hier noch ein paar Gedanken, dich mir dazu gemacht habe.
Mittwoch, 5. September 2012
Angriff der spinnenbeinigen......
...Kerzenständer! Irgendwie hat mich folgender Anblick im Bamberger Dom schwer ins Grübeln gebracht: in welchem Film hab ich das schon mal gesehen?
Ich hab's: Starship Troopers!
Ich hab's: Starship Troopers!
Früh übt sich...
Max vom Pimpfblog hat uns soeben auf ein knuffiges Ministrantenbild aufmerksam gemacht, und uns im gleichen Atemzug direkt die Lizenz zur Wiederverwertung gegeben. Vielen Dank dafür.

Ach so, und Max: Du brauchst keine Angst zu haben. Hier sind die Schergen unter sich.

Ach so, und Max: Du brauchst keine Angst zu haben. Hier sind die Schergen unter sich.
Dienstag, 21. August 2012
Montag, 20. August 2012
Inzens-Pong
Dem „romulanischen Rauchfaß“ muß ich doch gleich etwas entgegensetzen, ich kann sowas nämlich nicht gut aushalten ;). Hier hatte ich mich schon mal an dem Thema abgearbeitet:
Wenn man denkt, wieviel Arbeit und Liebe in solchen Dingen steckt und wie schön sie sind! Beeindruckend finde ich gegenüber heutigem sakralen Gerät, bei dem der Künstler mitunter so reduziert ist, daß er sogar noch die Gesetze der Zweckmäßigkeit grob vernachlässigt und Dinge wegläßt, die unbedingt gebraucht werden – wie etwa bei einem Leuchter den Fuß (merke: etwas Unzweckmäßiges ist per se niemals gutes Design) –, daß die Künstler, die früher sakrale Bauwerke und Geräte schufen, oft auch Stellen schön gestalteten, die man gar nicht sieht oder sehen kann. Es gibt Sakramentsnischen, die wie die zugehörige Kirche eine fein gemeißelte gotische Decke haben. Man sieht sie nicht – sie wäre nur zu ertasten, falls jemand so etwas täte –, aber sie ist da, zur Ehre Gottes.Außerdem ist es auch noch eine wiederkehrende Freude für die Ministranten, solch wunderschöne Dinge in die Hand nehmen und gebrauchen zu dürfen – auch zur Ehre Gottes.
Freitag, 17. August 2012
Der Admiral darf bloggen....
Da ist man mal im Urlaub, beim letzten kleinen Bloggertreffen habe ich mich noch voller Inbrunst als "Kommentator und kein Blogger" vorgestellt und einen Tag später finde ich dann raus, daß der Dilettantus hier im Blog Mitschreiber sucht. Ich sag "Ja" und schon ist der Admiral zum Blogger befördert worden. Schnell und schmerzlos.
Und um mich mal direkt gut einzuführen bringe ich direkt als ersten Post keinen eigenen Erguß, sondern einen Verweis auf das Pimpf-Blog.
Aber eigene Beiträge kommen auch noch.... früher oder später.... da müßt ihr durch.
Und um mich mal direkt gut einzuführen bringe ich direkt als ersten Post keinen eigenen Erguß, sondern einen Verweis auf das Pimpf-Blog.
Aber eigene Beiträge kommen auch noch.... früher oder später.... da müßt ihr durch.
Samstag, 4. August 2012
Sonntag, 29. Juli 2012
So jetzt haben wir also einen Sonderpreis bekommen und die Begründung macht nachdenklich.
Es dümpelt so vor sich hin unser Minstrantenblog, also laßt es uns "mit Leben füllen!" Wir laden jeden ein mitzumachen. Erstens jeder, der beizutragen hat, kann freigeschaltet werden. Wer keinen Blogger-account hat, kann Beiträge oder Links per mail oder Kommentare an uns schicken.
Und dann schauen wir -hoffentlich - mal!
Donnerstag, 26. April 2012
Dienstag, 13. Dezember 2011
Der Herr Alipius berichtet aus der großen Zeit des Ministrantentums..........oder ist´s gar eine Protojugendmesse!
Dienstag, 8. November 2011
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