Donnerstag, 13. Juni 2019

Gastbeitrag: Wann sind wir zum Stuhlkreis im Kindergarten geworden?

Ein Gastbeitrag von "Cassandra am Teetisch" (grad in Bloggerpause):

Gestern hat sich fast schon in Perfektion gezeigt, dass "Kirche" mit "nett bis zum plemplem" und "betroffener Mitmenschenlichkeit" gleichgesetzt wird.

Wer irgendwie "kirchlich engagiert" ist, trifft auf die Erwartungshaltung grade kirchenfremder, er würde grundsätzlich alles unterstützen weil "Jesus hat gesagt, ihr sollt nicht richten" und Glauben bedeute Gefühlichkeit und Betroffenheit sowie allerlei soziale und in den letzten 10 Jahren immer stärker auch ökologische Projekte zu unterstützen.

Wie konnte das passieren?
Wann sind wir zum Stuhlkreis im Kindergarten geworden?

Genau da. Im Kindergarten der katholischen Gemeinde St. Anonyma in Klein-Hinter-Pusemuckel.

Dort hat man sich zwar verhalten wie in der stinknormalen städtischen Betreuungseinrichtung, aber man war Kirche.

Man nahm Kinder aus allen möglichen Familien auf (" nicht richten!"), hatte aber gar nicht den Anspruch, missionieren zu wollen.

Falls sich die Familien mal in den "FamiGo" getraut haben, wurde zwar was von Jesus erzählt, aber im Vordergrund stand das " Thema" des Gottesdienstes, wahrscheinlich sogar ein löbliches Anliegen.

Nur verfestigte sich der Eindruck, Kirche sei halt ein Sozialverein.

Ich will auf keinen Fall die Caritas und ihre vielen und tatsächlich wertvollen Dienste niederreißen, aber worin unterscheidet auch eigentlich die kirchliche Sozialberatung von anderen Anbietern?

Kirche präsentiert sich als Vereinigung von irgendwie "engagierten Menschen" - da sollte sich eigentlich keiner wirklich wundern, wenn man vor allem als Betroffenheitsclub rüber kommt.

Und dann verstehe zumindest ich, weshalb "Krebsis" (*1) (was bin ich froh, dass das Wort von denen kam und nicht von mir!) ihre Angst bei einem ausleben.

Wir haben uns das Image eines "du, ich versteh das total"- Vereins gegeben.
Müssen wir wohl mit leben wenn wir so wahrgenommen werden.

*1) Ausgangspunkt ist der "Sonnenbrandkrieg" auf Facebook
https://www.facebook.com/183534315061354/posts/2253799961368102/

Samstag, 29. Dezember 2018

Dreikönigsbloggertreffen 2019


Wie immer.

Nach dem 10.00 Uhr Hochamt im Kölner Dom und der anschließenden Schreinbegehung.

Auf der Domplatte.

Wer kommt?

#kbt19

Sonntag, 28. Oktober 2018

Allerseelenablaß 2018

Wie jedes Jahr hier die bewährte Checkliste für die Allerseelenablässe.

Der Link zur ausführlichen Erklärung des Allerseelenablasses findet sich wie immer hier .

Ablassgewinnung zu Allerheiligen und Allerseelen:
Vom 1. bis 8. November kann täglich einmal ein vollkommener
Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben
den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung
mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene
Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang; Gebet
nach Meinung des Heiligen Vaters [= in den Anliegen des
Papstes] – Die Bedingung, das Bußsakrament zu empfangen,
kann mehrere Tage vorher oder danach erfüllt werden) sind
erforderlich:

a) am Allerseelentag (einschließlich 1. November
ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentl. Kapelle,
Gebet des Herrn und Glaubensbekenntnis; oder
b) vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und
Gebet für die Verstorbenen.
Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen
unerfüllt, erlangt man einen Teilablass für die Verstorbenen.
Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen
des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen
werden.

GO TO CONFESSION! 
Und tut was für Eure Verstorbenen!

Samstag, 6. Januar 2018

#3kbt18 - Ein paar Bilder











Was lange währt, wird endlich gut.

Diesmal kamen keine Sternsinger zu Früh.

Dienstag, 12. Dezember 2017

Mehr erleben - Dreikönigsbloggertreffen 2018 #3kbt18

In ein paar Woche ist es wieder soweit.

Das jährliche 3KönigsBloggerTreffen #3kbt18 findet auch 2018 am 06.01. nach dem feierlichen (WDR-Version) Pontifikalamt (Beginn: 10:00h) im Kölner Dom in der üblichen Gaststätte statt.

Treffpunkt ist nach dem Pontiamt die Domplatte vor dem 4711 Haus, Thomas wird wieder wie üblich den Scheinriesen und somit den Anlaufpunkt spielen.

Wir erwarten natürlich, daß die heiligen drei Könige auch dieses Jahr wieder zu Früh kommen (meisten ja immer etwas später).

Alternativ zur WDR-Version des Hochamts am Morgen besteht natürlich die Möglichkeit Abends um 18:30h  das (der Erfahrung nach liturgisch vollständige) Pontifikalamt mitzufeiern.

Vom Programm gibt es dieses Jahr:

Mehr nette Leute!
Mehr heilige Dreikönige!
Mehr gut katholische Gespräche!
und nicht zuletzt
Mehr verständnisvolle Ohren und Beistand für diejenigen, die nicht zu Mehr in der Lage sind!

Dresscode wie jedes Jahr:
Männer: Mehr Pullunder
Frauen: Mehr Wickelröcke

Epiphanieankündigungen bitte als Kommentar hier im Blog. Wir freuen uns schon.

Das ganze Treffen wird natürlich wieder auf Twitter unter dem Hashtag #3kbt18 dokumentiert.

Kommet zuhauf!
(Auch Blogleser)

Montag, 30. Oktober 2017

Allerseelenablaß 2017

Wie jedes Jahr hier die bewährte Checkliste für die Allerseelenablässe.

Der Link zur ausführlichen Erklärung des Allerseelenablasses findet sich wie immer hier .

Ablassgewinnung zu Allerheiligen und Allerseelen:
Vom 1. bis 8. November kann täglich einmal ein vollkommener
Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben
den üblichen Voraussetzungen (Beichte, wobei eine zur Gewinnung
mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene
Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang; Gebet
nach Meinung des Heiligen Vaters [= in den Anliegen des
Papstes] – Die Bedingung, das Bußsakrament zu empfangen,
kann mehrere Tage vorher oder danach erfüllt werden) sind
erforderlich:

a) am Allerseelentag (einschließlich 1. November
ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentl. Kapelle,
Gebet des Herrn und Glaubensbekenntnis; oder
b) vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und
Gebet für die Verstorbenen.
Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen
unerfüllt, erlangt man einen Teilablass für die Verstorbenen.
Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen
des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen
werden.

GO TO CONFESSION! 
Und tut was für Eure Verstorbenen!

Donnerstag, 13. April 2017

Liturgische Selbstverständlichkeiten zum Triduum

Zur Erinnerung für das österliche Triduum ein paar Selbstverständlichkeiten, die eigentlich nicht der Erwähnug wert sind:
  • Die drei Gottesdienste "Messe vom letzten Abendmahl - Karfreitagsliturgie - Osternacht" sind liturgisch gesehen eigentlich nur ein Gottesdienst. Dies ist besonders daran zu erkennen, daß er mit dem liturgischen Kreuzzeichen am Gründonnerstag beginnt und mit dem Segen der Osternacht endet.
    • Die Gründonnerstagsmesse hat also keinen Schlußsegen.
    • Die Karfreitagsliturgie hat weder ein Kreuzzeichen zu Eröffnung, noch einen Segen zum Schluß. (2016 St. Marien Hohenlockstedt)
    • Die Osternacht beginnt ebenfalls ohne Kreuzzeichen am Anfang mit der Kerzenweihe.
      [Korrektur] Unverständlicherweise wird im Missale Romanum 2002 die Kerzenweihe mit dem Kreuzzeichen eröffnet. In früheren Versionen und in der außerordentlichen Form des römischen Ritus beginnt dieser erste Teil der Osternachtsfeier mit "Dominus vobiscum".
  • Am Gründonnerstag hat jegliches Instrument nach dem Gloria zu schweigen. Das Schweigen Endet zum Gloria in der Osternacht. Ebenso schweigen die Glocken.
    • Es ist also nicht statthaft, daß die Orgel nach dem Gloria normal weiterspielt (2007 St.Florin, Vaduz).
    • Ebensowenig ist ein Ersetzen der Orgel durch Gitarre, Akkordeon, Blockflöte u.ä. (2015 St. Ansgar, Itzehoe) angemessen.
    • Glocken während der Liturgie werden durch "Ratschen" ersetzt.
  • Die Messe vom letzten Abendmahl muß natürlich am Altar stattfinden.
    • Ein Ignorieren des Altares zugunsten einer in der Kirchenmitte aufgebauten Tafel (2014 Jesus Guter Hirt, Bad Bramsted) oder die Eucharistiefeier im Sitzen an Tischen im Erweiterungsraum der Kirche zu feiern, um das letzte Abendmahl nachzustellen (2015 Heilig Geist, Kaltenkirchen) ist der Würde des allerheiligsten Sakraments nicht angemessen.
  • Matzen aus dem Supermarkt sind schon wegen der Brechung und den Krümeln nicht für die Eucharistie geeignet. (2015 Heilig Geist,Kaltenkirchen)
    • Priester oder Diakon haben natürlich die Eucharistie zu spenden. Außerordentliche Kommunionspender sollten die Ausnahme bilden (z. B. bei Spendung unter beiderlei Gestalten).
  • Bei der Kommunionspendung unter beiderlei Gestalten ist zu beachten, daß das Selbst-Eintunken (Selbst-Tinktion) durch den Gläubigen verboten ist (siehe Instruktion Redemptionis Sacramentum).
    • Erlaubt ist, daß der Priester den Leib des Herrn in das Blut des Herrn eintaucht und die Eucharistie dem Gläubigen auf die Zunge spendet.
    • Ebenfalls ist ein getrennter Empfang von Leib und Blut erlaubt. Der Gläubige wird der Kelch gereicht und trinkt dann daraus.
  • Die Prostratio am Beginn der Karfreitagsliturgie wird nur von Bischöfen, Priestern und Diakonen vollzogen. (diverse Jahre, diverse Kirchen)
    • Der restliche liturgische Dienst macht keine Prostratio, sondern kniet während dieser Zeit.
  • Das Weihwasser ist nach dem Gloria der Gründonnerstagsmesse aus den Weihwasserbecken zu entfernen. Nach der Weihe des Osterwassers in der Osternacht sind die Weihwasserbecken damit zu befüllen.
  • Der Embolismus ist niemals auszulassen. (2017 St. Ansgar, Itzehoe).
    •  

[14.04.2017 Einige Erweiterungen und Korrekturen]

Samstag, 8. April 2017

An illustrated Guide to the Triduum

Zum Beginn der heiligen Woche eine kleine Erinnerung um was es beim Heiligen Triduum geht.

Quelle: https://focusoncampus.org/content/an-illustrated-guide-to-the-triduum





Sonntag, 19. Februar 2017

Ministranten, die liturgisch etwas zu tragen haben - eine einfache Regel

Letztens in einer ungenannten Pfarrei:

Einzug mit 10 Ministranten.
4 Ministranten hatten die Dienste am Altar und nahmen die Plätze an den für sie bestimmten Sedilien ein.
Die anderen 6 Ministranten hatten schon zum Einzug Kerzen (Leuchter) in den Händen. Für sie gibt es im Altarraum keine Sedilien, so daß sie unten an den Stufen zum Altar stehen.

So weit, so normal.

Zur ersten Lesung allerdings drehten sich diese 6 Ministranten um und setzten sich auf die unterste Stufe (mitsamt der Leuchter in der Hand) und (Entschuldigung, mit fällt kein anderes Wort ein) glotzen während der Lesungen ins "Publikum". Ich hatte erwartet, daß sich diese Ministranten zu den Lesungen auf die unterste Stufe knien (so war es früher in der gleichen Gemeinde).

Vom ästhetischen Standpunkt gesehen wirkte es sehr störend und ablenkend. Würdig sah es auch nicht aus.

Desweiteren lassen sich die ca. 70 cm langen Leuchter (Beispielbild hier) nicht wirklich gut und schön zu beim Sitzen auf der untersten Treppenstufe halten. Stichwort: Rumgewackel.

Deshalb sei allen Ministranten (bzw. Liturgieverantwortlichen) eine einfache Regel ans Herz gelegt:


Wer was anderes als ein Gebetbuch in der Hand hat (z. B. Stab, Mitra, Weihrauchfaß, Schiffchen, Meßbuch, Kerzen) hat tunlichst nicht zu sitzen, auch wenn es alle anderen tun!


- Die angemessene Haltung wäre bei den Fackelträgern, wie oben schon erwähnt, auf der Stufe zu knien. Bei dieser Haltung blickt man als angenehmen Nebeneffekt auch in Richtung des Tabernakel (was immer besser ist als dem Herrn den Rücken zuzuwenden).
Als Kerzenträger war die einfache Regel früher bei uns: wenn das Volk sitzt, dann knien wir; außer zur Predigt, dann dürfen wir sitzen. Und wenn alle knien, dann knien wir auch.

- Stab- und Mitraträger (Signiferi) bei Pontifikalämtern stehen immer sobald sie die Insignien in Händen halten. Bei der Predigt (wenn der Bischof die Insignien hat) können sie sitzen. Auch beim Hochgebet stehen sie.

- Der Weihrauchdienst (Turiferar und Navicular) steht während des Wortgottesdienstes und kniet zum Hochgebet. Sie können sitzen, wenn Weihrauchfaß und Schiffchen zwischenzeitlich in der Sakristei deponiert werden (z. B. zur Predigt).

- Der Kreuzträger und die Träger von Bannern und Fahnen sitzen NIE, wenn sie Kreuz und Banner in den Händen halten. Gleiches gilt für die flankierende Begleitung auch wenn sie nichts trägt.

Ein kleiner Hinweis noch für Fahnenabordnungen zum Fronleichnamszug: Bei den Statio-Altären stellt man sich immer so auf, daß man zum eucharistischen Herrn guckt und ihm nicht den Rücken zuwendet.

Samstag, 31. Dezember 2016

Silvesterablaß / Neujahrsablaß


Heute (Silvester) gewährt die Kirche einen vollkommenen Ablaß unter den üblichen Bedingungen beim Beten des Hymnus "Te Deum".

Am morgigen Neujahrstag kann ein vollkommener Ablaß durch das Beten des Hymnus "Veni Creator Spiritus" gewonnen werden.

In diesem Sinne: GO TO CONFESSION!

Freitag, 16. Dezember 2016

Vorankündigung #3kbT17

Hiermit sei der Welt im Allgemeinen mitgeteilt, daß auch im nächsten Jahr das traditionelle "Dreikönigsbloggertreffen" stattfinden wird.

Der offizielle Hashtag auf Twitter wird #3kbT17 sein.

Allgemeiner Treffpunkt ist, wie in den letzten Jahren, die südliche Kante der Domplatte in Köln nach dem (wahrscheinlich wie im letzten Jahr nicht so) feierlichen Pontifikalamt mit dem Kardinal im Hohen Dom zu Köln, was so gegen 11:15-11:30 Uhr wäre.

Wer weiß daß er kommt, darf gerne hier seine Teilnahme ankündigen.

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Allerseelenablaß 2016

Die Facebook Seite von Maria Vesperbild hat mich heute dankenswerter Weise auf die mit großen Schritten herannahenden Feste Allerheiligen und Allerseelen aufmerksam gemacht.
Mit dem Allerseelenfest ist der Allerseelenablaß verbunden, der bis zum 8. November täglich für die Verstorbenen gewonnen werden kann.




Wie jedes Jahr gibt es auch wieder die altbewährte Introibo-Checkliste zum Erlangen so viele Allerseelenablässe wie möglich.

Der Link zur ausführlichen Erklärung des Allerseelenablasses findet sich wie immer hier .

Und nun: Raus in die Kirche, GO TO CONFESSION und gewinnt Ablässe für unsere Verstorbenen!

Freitag, 7. Oktober 2016

Introibo - Die App

Leider ist die App nicht von uns. Wir heißen nur gleich.

Die App ist von "Una Voce Pittsburgh" und ist eine Übungs-App für die Ministranten der außerordenlichen Form des Römischen Ritus. Sie ist kostenlos im App-Store erhältlich (momentan nur unter iOS).

Sie will beim Auswendiglernen der vom Ministranten zu sprechenden Texte (Textfassung mit Aussprachehilfen) und Üben (Tonfassung mit Priester und Ministrant) helfen. Außerdem gibt es einen Test, wo man nur die Stimme des Priesters hört und antworten muß.

Gewöhnungsbedürftig ist allerdings die für den englischsprachigen Ministranten ausgelegte phonetische Hilfe: "Ahd DAY-oom quee lay-TEE-fee-cott yoo-ven-TOO-tem MAY-ahm."

Yo!



 Der App Store Link: HIER!

UPDATE: Die App ist nur für das iPad vorhanden. iPhone/iPodTouch Benutzer finden die App nicht im App Store.